Erfahrungsbericht von Celina in Nepal

Celina Köhsl
Aug. 2024
travel4med

Warum Nepal?

Pflegepraktikum mit Blick auf den Himalaya


Ich bin Celina, Medizinstudentin im 4. Semester – und ich durfte im Sommer 2024 Teil der allerersten Travel4med-Gruppe in Nepal sein. Wie schon auf Sri Lanka habe ich mein Pflegepraktikum mit meinem Job bei Travel4med kombiniert und vor Ort die Gruppe betreut. Und was soll ich sagen? Nepal war anders – aber auf die beste Art und Weise. 

Unterkunft & Umgebung

Sab’s Villa – Natur, Ausblick & echtes Familiengefühl


Das Highlight zuerst: die Unterkunft. Sab’s Villa liegt inmitten der grünen Hügel Pokharas – mit einem unglaublichen Blick über den Phewa-See und auf die höchsten Berge der Welt. Gemeinsam mit Sab und ihrem Team haben wir vier Häuser gebaut, in denen unsere Gruppen wohnen – in kleinen 4er- und 6er-Zimmern, gemütlich, modern und eingebettet in Natur pur. 

Und das Beste: Das gesamte Team vor Ort gehört zu einer Familie – das spürt man in jeder Begegnung. Dazu dreimal täglich traditionell nepalesisches Essen, gemeinsam auf der Terrasse – manchmal sogar mit Besuch von einer neugierigen Affenhorde beim Frühstück. Authentischer geht’s nicht.

Freizeit & Erlebnis

Mehr als nur Wandern – Nepal überrascht!


Kleiner Spoiler: Ich bin absolut keine passionierte Wanderin – und hatte trotzdem eine fantastische Zeit! Es gibt zwar wunderschöne Treks für alle, die gern wandern, aber auch jede Menge andere Möglichkeiten: 

Tempelbesuche, ein Ausflug in den Nationalpark zu den Nashörnern, kostenlose Yoga-Stunden unter der Woche, gemeinsame Kochkurse mit dem Team oder nepalesische Feste mit Musik, Farben und Tanz. Abends saßen wir oft gemeinsam auf der Terrasse – bei Werwolf, Kartenspielen oder einfach nur zum Quatschen. 

Und morgens? Da wacht man mit Blick auf den Mount Fishtail auf – surreal schön. 

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Krankenhaus-Alltag in Pokhara

Kultur trifft Klinik – und wir mittendrin


Die Fahrt zum Krankenhaus ist jeden Tag ein kleiner Roadtrip mit Bergblick – alles natürlich von uns organisiert. Vor Ort erwartet einen ein spannender Mix aus medizinischem Alltag und kulturellem Einblick: Gleich im Eingangsbereich steht eine Buddha-Statue und eine Gebetswand – und dahinter beginnt der Klinikalltag. 

Wir waren in kleinen Gruppen unterwegs und ich war die meiste Zeit mit einer deutschen Famulantin aus dem 10. Semester eingeteilt, die mir extrem viel erklärt hat. 

Sprache? Kein Problem – mit Basic-Englisch kommt man super zurecht. 

Richtig spannend: Das Krankenhaus ist Teil eines großen medizinischen Campus. Wir durften auch die Teaching Rooms und Hörsäle der nepalesischen Medizinstudierenden besuchen – inklusive Teilnahme an Vorlesungen, praktischen Übungen und Community-Projekten. Es war beeindruckend zu sehen, wie Medizin dort gelehrt und gelebt wird. 

Betreuung & Team

Von Anfang an gut aufgehoben – wir sind für euch da!


Als Teil des Travel4med-Teams weiß ich, wie wichtig gute Organisation ist – besonders bei so einem Abenteuer wie Nepal. Deshalb begleiten wir euch von Anfang an: bei Impfungen, Flugbuchung, Visa, Packliste und natürlich auch während des gesamten Aufenthalts vor Ort. 

Wir geben unser Bestes, selbst in unseren Semesterferien mit vor Ort zu sein – damit ihr rundum betreut seid, aber trotzdem euren Freiraum habt. Praktikum, Unterkunft, Transporte, Essen, Zertifikat – alles inklusive und alles durchdacht. 

Mein Fazit

Nepal – kleiner Standort, großes Herz


Für mich war Nepal ein ganz besonderes Erlebnis. Die familiäre Atmosphäre, die atemberaubende Natur, die Kombination aus Klinik, Kultur und echter Gastfreundschaft – das alles macht diesen Standort einzigartig. 

Mit maximal 20 Teilnehmer:innen ist Nepal unser kleinster Standort – und genau das macht ihn so besonders. 

Mein Tipp: Lass dich auf das Abenteuer ein, auch wenn du nicht unbedingt wanderaffin bist. Du wirst überrascht sein, wie viel dich dieses Land lernen, berühren und wachsen lässt.